Anmeldung zur Väterdemo am 30. Oktober 2009 in Wien

Väter wollen Halbe-Halbe

Obsorge Wohnrecht Gewaltschutz Familienleben

30. Oktober Demonstration für Väterrechte

Vater und Kind
Siehe auch die Facebook-Seite dazu.

Angaben zum Photo von rechts: Originalbild mit folgendem copyright:

Niemand kann sagen, dass die Väter heuer zu wenig über ihre teilweise verzweifelte Lage geredet haben.

Gleich am Anfang des Jahres gab es eine Podiumsdiskussion: Was steckt wirklich hinter dem "Kindeswohl"? Geladen war auch die Vorsitzende der Fachgruppe Familienrichter in der Richtervereinigung. Die Antwort war klar: Das Kindeswohl wird je nach Bedarf umdefiniert und die Richterinnen halten die Väter rotuinemässig von den Kindern fern. In der Praxis heisst das: Wo Kindeswohl draufsteht, ist Mütterwillkür drin. Die grosse Illusion: Wenn das Kind bei der Mutter ist, gibt es keine Probleme. Das ist aber nur die Hälfte des Skandals. Der Staat tut so, als ob er nicht genug tun könnte, die Konflikte der Eltern zu lösen. Dabei ist es gerade der Staat, der die meisten Konflikte erzeugt.

Die Mehrheit der Eltern ist vernünftig. Wenn sich Eltern voneinander trennen, trennen sie sich nicht von ihrem Kind. Das ist den meisten Österreichern klar. Aber dann kommen die Beratungsstellen und die Behörden und hetzen die Eltern gegeneinander auf. Das Ergebnis ist die völlige Zerstörung des Vertrauens zwischen den Eltern. Die Eltern haben eine Krise. Und der Staat macht eine Katastrophe daraus. Und was macht der Staat, wenn sich die Eltern gegen staatliche Willkür wehren?

Anstatt den Protest der Väter ernst zu nehmen, schottet sich der Staat ab. Als Antwort auf die explosionsartig zunehmenden Beschwerden bei den Familiengerichten führt die Regierung neue Gerichtsgebühren ein. Auch der Protest hunderter betroffener Väter überzeugt die Regierung nicht. Und dann macht das Parlament alles noch schlimmer.

Kurz vor der Sommerpause wurde das Familienrecht reformiert: Der Vater wird an den Rand gedrängt, und der neue Freund der Mutter übernimmt die Obsorge für die Kinder. Die Mutter hat also in Zukunft zwei Männer zur Verfügung. Einen, der die Rechnungen zahlt (die Unterhaltspflicht bleibt beim leiblichen Vater), und einen, der die Entschuldigungen für die Schule unterschreibt (der Stiefvater ist dann verpflichtet, der Mutter bei der Obsorge zu helfen). Die Schieflage war den Abgeordneten bekannt. Im Bericht aus dem Justizauschuss lesen wir: "Karin Hakl (ÖVP) machte überdies auch auf eine Schieflage zu Lasten von Lebensgefährten aufmerksam und gab zu bedenken, der nicht verheiratete Lebensgefährte und leibliche Vater sollte ex lege die gleichen Rechte und Pflichten hinsichtlich der Kinder haben wie der Stiefvater." Trotzdem stimmten die Regierungsparteien geschlossen für diese weitere Verschlechterung. Auch die Opposition stimmte mehrheitlich mit. Die Väter wurden vertröstet.

Es wurde anerkannt, dass "die Obsorgerechte des leiblichen Vaters - auch in aufrechter Lebensgemeinschaft mit der geschiedenen Mutter - geringer seien als die des Stiefvaters." Und dann wurde versprochen, " dieses Problem im Rahmen eines größeren Familienrechtsreformpakets zu lösen." Nichts ist passiert. Die Väter werden schutzlos der Scheidungsindustrie und der Behördenwillkür ausgeliefert. Sollen wir weiter zuschauen, bis zum nächsten Fall Luca? Ein Vater ist die beste Lebensversicherung. Vier Elternaugen sehen mehr als zwei Elternaugen. Man kann nicht nur ein Geschlecht "gleichberechtigen." Der Staat sollte die Eltern zum verantwortungsbewussten Umgang miteinander und mit ihren Kindern auffordern, anstatt einen Elternteil gegen den anderen auszuspielen.

Offenbar hat der Staat die Väter noch nicht hören wollen. Dann müssen wir lauter sein.

Forderungen:

An das Familienministerium:

  • Der Familienminister soll endlich aufwachen und seine Arbeit erledigen!
  • Dieses Jahr wurde das Familienrecht reformiert und was hat der Familienminister gemacht? Zugeschaut, wie die Frauenministerin und die Justizministerin eine väterfeindliche Massnahme nach der anderen beschliessen. Wofür gibt es ein Familienministerium, wenn sich dann niemand um die Familie kümmert?

  • Wo bleibt die Initiative des Familienministeriums zum Schutz der Kinder bei Scheidungen?
  • Was tut der Familienminister für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter?
  • Was tut der Familienminister für die Familie aus Sicht der Kinder?
  • Was tut der Familienminister für den Schutz der Familie vor der Scheidungsindustrie?

An den ORF:

  • Schluss mit der einseitigen väterfeindlichen Berichterstattung!
  • Endlich die wahre Situation der Väter in Österreich zeigen!

An den Bundespräsident:

  • Das Staatsoberhaupt muss den Schutz der Menschenrechte einfordern!
  • Wo ist die Stimme des Präsidenten, wenn Kinder ihre Väter nie wieder sehen? Wo ist die Stimme des Präsidenten, wenn Väter unter das Existenzminimum gepfändet werden und buchstäblich in die Obdachlosikeit gezwungen werden?

An das Bundeskanzleramt:

  • Der Bundeskanzler ist verpflichtet, die Rechte der gesamten Bevölkerung zu vertreten!
  • An wen soll sich ein Vater wenden, wenn er von den Behörden diskriminiert wird? Wieso werden Familienthemen nur vom Justizministerium und Frauenministerium behandelt? Wer ist in der Regierung für Väter zuständig?

  • Väter endlich rechtlich gleichstellen!
  • Gemeinsame Obsorge ab Geburt des Kindes! Gleiche Rechte, gleiche Pflichten für beide Eltern nach einer Scheidung! Verlässliche Rechte statt Gutachterwillkür!

An das Parlament:

  • Echte Gleichberechtigung statt feministischer Doppelmoral!
  • Schutz der demokratischen Grundrechte statt Obrigkeitsstaat!

An das Justizministerium:

  • Schluss mit der Diskriminierung durch die Familiengerichte!
  • Schutz der Kinder statt Schutz vor Vätern
  • Gerechtigkeit in der Familie: Wer Rechte hat, soll auch Pflichten haben! Wer Pflichten hat, soll auch Rechte haben!

An alle:

  • Väter wollen Halbe-Halbe!
  • Gleichberechtigung für Väter!
  • Gleiches Recht auf Obsorge!
  • Gleiches Recht auf Karenz!
  • Gleiches Recht auf Wohnsitzwahl!
  • Gleiches Recht auf Familienbeihilfe!
  • Gleiches Recht auf selbstbestimmte Lebensplanung!
  • Gleiches Recht vor den Behörden!
  • Gleiches Recht vor den Gerichten!
  • Gleiche Pflicht der Mütter auf Familienunterhalt
  • Gleicher Schutz vor Gewalt in der Familie
  • Gleiche Pflichten, gleiche Rechte für beide Eltern!
  • Verlässlicher Kontakt der Kinder zu beiden Eltern!

Veranstalter: Männerpartei in Kooperation mit vaterverbot.at (Forderungskatalog und Pressetext) und Väter ohne Rechte.


Mehr Bilder von derPressekonferenz Väterdemo 30.Oktober 2009

Aufgrund der drohenden Untersagung der Demo durch die Bundespolizei (nach Intervention des ÖAMTC?) wurde die Route geändert und führt jetzt durch die Fussgängerzone in der Wiener Innenstadt

Ablauf: Sammlung ab 14 Uhr vor dem Familienministerium in Wien (Stubenring 1). Um 16 Uhr Abmarsch: Querung des Stubenrings – Nebenfahrbahn des Stubenrings – Zedlitzgasse – Schulerstraße – Stephansplatz – Goldschmiedgasse – Trattnerhof – Graben – Kohlmarkt – Schauflergasse – Ballhausplatz (Zwischenkundgebung vor dem Bundeskanzleramt etwa 15 Minuten) - so genannte „Böhmstraße“ – so genanntes „Böhm-Tor“ (Verbindungsstrasse vom Ballhausplatz zum Ring neben dem Volksgarten) – Querung der Ringstraße – Palais Epstein – Volksgartenstraße – Museumstrasse - Justizministerium. Geplantes Ende 17:30 im Park gegenüber dem Justizministerium (Weghuberpark).


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Ich will teilnehmen

Kommentare

Demo - mit herzlicher Verbundenheit aus der Schweiz!

Hallo zusammen, wir sind in Gedanken bei Euch und Euren Kindern an der Demonstration für gleiche Rechte/Pflichten von Vätern dabei - im Interesse der Kinder!

Herzliche Grüsse
für www.doubtfire.ch
Patrick Baumann, Arbon

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