Quitzlipochtli hat eine Vorausschau auf das Wahljahr aus Beiträgen von Bloggern erstellt. "Veränderung" sehen die Blogger offenbar nicht auf uns zukommen. Zumindest kommen in ihren Voraussagen praktisch nur die derzeitigen Parlamentsparteien vor. Dazu gibt es etwas hinzuzufügen. In Wien wollen (Unterstützungserklärungen vorausgesetzt) ein rundes Dutzend Parteien antreten. Das sind einmal die 5 Parlamentsparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ und Grüne, die EU-Parlamentsliste Hans-Peter Martin und weitere 6 Kleinparteien: Die nur von Markus Otti berücksichtigte Piratenpartei, die KPÖ, die Linke, die Christen, das Liberale Forum, die Jungen Liberalen und die Männerpartei. Es könnte also auch in Wien heissen: It is time for change.
Kommentare
Allgemeiner Kommentar
"Die Männerpartei steht für Gleichberechtigung für Väter", das sehe ich genauso, ich bin auch dafür, dass die Väter vom Büro schnell in die Kinderkrippe hetzen, das Kind abholen, nachhause hetzen, Essen machen, um dann den Haushalt zu erledigen,
"Gleiche Pflichten - Gleiche Rechte", ebenso, ich bin auch dafür, dass sich Väter jeden Tag um ihre Kinder kümmern, inklusive Halbe/halbe bei der Karenz, Pflegeurlaub, Kinderarztbesuche, Kotzeaufwischen, Windelnwechseln, nachts aufstehen, wenn das Kind krank ist, statt nur jedes zweite Wochenende den tollen Spielpapi geben, der dem lieben Kind ein Eis kauft und auf den Spielplatz geht, "
Gleichberechtigung bei der Wehrpflicht", würde ich gerne machen, bin leider zu klein, habe schon nachgefragt, bin körperlich aber durchaus fit, lieber Wehrpflicht, als ein Leben lang unbezahlter Sozialdienst plus Anrechnung aufs Arbeitslosengeld,
"Gleichberechtigung bei der Pension", genau, bin auch dafür, gleich lange zu arbeiten und aus diesem Grund eine höhere Pension zu bekommen, auf die Anrechnung der Kinderbetreuungszeiten kann man getrost verzichten, besser Bezahltes, als Unbezahlbares,
"Schluss mit jeglichen Quoten", ich bin auch gegen jegliche Quote, vor allem gegen Männerquoten, das gibts nämlich nicht, dass sie bei den vielen Idioten, die im Berufsleben herumlaufen, nicht eine intelligente Frau auffindbar wäre,
liebe Grüsse,
C.
Wer hat Angst vor der Gleichberechtigung?
Wer hat Angst vor der Gleichberechtigung?
Wir sicher nicht.
Wenn Sie Ihre Angst vor der Gleichberechtigung der Männer überwinden können, sind wir auf der gleichen Seite.
Ein paar sachliche Berichtigungen: Es gibt keine Männerquoten. Die Idioten sind oft genug weiblich. Dazu muss man sich nur die Führung der Grünen oder ein paar SPÖ-Minister ansehen. Und wer will, dass Väter sich um ihre Kinder kümmern, muss sie erst einmal machen lassen. So lange es von der Willkür der Mutter abhängt, ob ein Vater sein Kind sehen darf oder nur Bankomat ist, liegt die Verantwortung für die Rollenaufteilung bei den Frauen. Das soll sich ändern.
Keine Angst vor der Gleichberechtigung der Männer
Ich habe sicher keine Angst vor der Gleichberechtigung der Männer, ich bin sogar dafür, und jede Mutter ist blöd, die ihr Kind vom Vater fernhält, das ist nämlich genau das, was jede Mutter eigentlich wollen sollte, aber leider gibt es genug Mütter, die den lieben langen Tag nichts anderes zu tun haben, als sich auf die Kinder drauf zu setzen und sie als Faustpfand zu benutzen, um Krieg gegen die Väter zu führen, weil die mal nicht nett waren oder den Müll nicht rausgetragen haben, oder was weiß ich warum,
liebe Grüsse,
c.
Gleichbehandlung ist oft nur ne leere Phrase
Ich hab lange nach einer Partei gesucht, die echte Gleichbehandlung fordert. Leider haben alle Parteien bei genauem hinschaun genau das nicht im Sinn. Eigentlich gehts denen nur um den Ausbau einer bestehenden Bevorzugung eines Geschlechts. Ich kann mit Quoten leben, solange sie beiden Geschlechtern die gleiche Chance geben. zb. mind. 40% pro Geschlecht.
Prompt würde ich mich für die Männerpartei aufstellen lassen.
Leider wohne ich nicht in Wien und ich muss wohl warten, bis es sie in NÖ gibt..
Lg
Marco
wienwahl 2010 - selbstdemontage der spö
dass "veränderungungen" bei der wienwahl im herbst durchaus im bereich des möglichen liegen, zeigt der ungebrochene abwärtstrend der sp-genossenschaft nur allzu deutlich. man braucht sich hierfür nicht einmal in zweckoptimismus zu üben, um zu erkennen, dass es diesmal für die häupl-sp eng wird. sollte es der "männerpartei" als politischer kraft tatsächlich gelingen, die vorherrschaft der unerträglichen roten gesinnungsgemeinschaft zu brechen, sei es auch nur als zünglein an der waage, wäre dies mehr als ein achtungserfolg für eine partei, die erstmals um wählerstimmen wirbt.
dass wien eine andere politik als die jetzige verdient, wird offenbar für immer mehr bürger ein anliegen.
tatsache ist, dass immer weniger wahlberechtigte bereit sind, selbstgefälligkeit, missachtung des wählerwillens, freunderlwirtschaft und dgl. demütig hinzunehmen und diesen angeblichen volksvertretern bei wahlen zu recht ihre stimme verweigern. einer partei das vertrauen zu entziehen, deren radikalfeministischer flügel vorgibt, sich für (zitat: frauenministerin heinisch-hosek) "wahre und echte gleichstellung von frauen und männern" einzusetzen, aber in wahrheit darunter die "durchsetzung von frauenanliegen" versteht, kann für solch offensichtliche wählertäuschung daher nur recht und billig sein.
mehr dazu:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/539381/index.do?direct=53...